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Buchtipps - Belletristik

Beschaulich und idyllisch liegt das Rote Moor in der Rhön da. Nichts lässt vermuten, dass sich hier 2008 ein fürchterliche Verbrechen ereignet hat. Erst 10 Jahre später gibt das Moor sein Geheimnis preis. Wanderer entdecken in ihm die Leiche einer jungen Frau. Selbst die Polizei in Fulda ist entsetzt und mit ihr Janosch Janssen, dessen Vater damals mit dem Verschwinden der jungen Matilda Nolte in Verbindung gebracht wurde. Ist es überhaupt Matilda? Janosch fängt sofort mit den Ermittlungen an,  muss sich aber erst mit der Kriminaloberrätin  Diana Quester auseinandersetzen.

Für den Autoren Henning Bauer und seine Familie könnte das Leben nicht schöner sein. Am Tag seiner goldenen Hochzeit erfährt er, dass er für den Literaturnobelpreis nominiert ist. Doch das Glück hält nicht lange an. Zwei fürchterliche Gewaltverbrechen erschüttern seine Familie und ganz Fjällbacka. Krimiautorin und Journalistin Erika Falck und ihr Mann Patrik Hedström, die als Ermittler bei der Polizei in Fjällbacka arbeiten, kennen die Opfer gut. Eine schwere Ermittlungsarbeit für die beiden beginnt. 

Im dritten und letzten Band der "Wege-der-Zeit-Trilogie' treffen wir Isi Beese, Artur Burwitz und Carl Friedländer wieder.  Nach "Schatten der Welt", in dem die drei die Tragik des Ersten Weltkrieges mit voller Wucht zu spüren kriegen und in "Revolution der Träume" es 1918 alle nach Berlin verschlägt, wird in "Labyrinth der Träume" die Zeit um 1922 nicht leichter für sie. 

In seinem neuen Roman "Lektionen" erzählt der Autor Ian McEwan ein ganzes Menschenleben von den 60er Jahren bis ins Heute. Es ist die Geschichte von Roland Baines, der als Kind mit seinen Eltern von Libyen nach England kommt. Sein Leben wird geprägt sein von der verwirrenden Beziehung als 14-jähriger zu seiner Klavierlehrerin, das Scheitern seiner Ehe, als seine Frau Alissa ihn und seinen Sohn  Lawrence verlässt und natürlich den politischen Ereignissen des vergangenen Jahrhunderts.

Nina kommt Anfang der 1920er Jahre aus der Uckermark nach Berlin um Karriere zu machen. Als Regieassisstentin ist es ihr anfangs nicht vergönnt in dieser Männerdomäne Fuß zu fassen. Auch als sie den damals schon gefeierten Schauspieler Anton Wendland trifft, der ihr unter Umständen zu einer Karriere verhelfen könnte, will es Nina alleine schaffen. Mit diesem Willensmut und einigen schrägen aber talentierten Künstler-Typen, die ihre Freunde werden, muss es doch gelingen, das Berliner Varieté zu erobern.

Nach einigen erfolglosen Jobs ergreift die junge Henrietta die Chance, für todkranke Menschen deren Lebensgeschichte aufzuschreiben und in einer Art Album festzuhalten.  Es soll eine bleibende Erinnerung für die Angehörigen sein. Auch Annie, ihre erste Patientin hat etwas zu erzählen. Und ihre Geschichte wird gleich zu einer großen Herausforderung für Henrietta.   

Es passiert mitten in den achtziger Jahren.  Ein Mann, der sich Thomas Jerome Newton nennt betritt die Erde mit einer Mission. Seinen Planeten Anthea zu retten. Auf diesem wird dringend Wasser benötigt. In Kentucky gründet er ein erfolgreiches Weltunternehmen und zieht durch seine Intelligenz und seine besondere Erscheinung etliche Leute in seinen Bann. Er setzt den Rechtsanwalt Farnsworth als Geschäftsführer ein und der Chemieprofessor Nathan Bryce soll ein Raumschiff konzipieren, mit dem Thomas Jerome Newton wieder auf seinen Heimatplaneten zurückkehren kann.

Greta Monderaths Gedächtnis und ihre Gedanken driften immer mehr ab ins Reich des Vergessens. Und Tom, ihr Sohn hat Angst, dass sie ihn bald gar nicht mehr erkennt. Greta leidet an Demenz. Sie hat die Zeit vergessen, als sie den GI Bob in Heidelberg kennenlernt. Es ist ihre große Liebe. Und mit ihm hat sie eine Tochter, Marie.  Bob muss zurück in die Heimat und Marie in ein Kinderheim. In Gretas größter Not lernt sie Konrad kennen,  der ihr eine große Stütze ist. Doch sieht sie Marie jemals wieder? Konrad wird Arzt, die beiden heiraten.

In seinem neuen Buch schreibt Alex Capus über eine Künstlerin, die Mitte des neunzehnten  bis Ende zwanzigsten Jahrhunderts  gelebt hat, Susanna Faerch. Schon früh wird ihr Talent für die Portraitmalerei erkannt und gefördert. Aufgewachsen ist sie in Kleinbasel in der Schweiz. 1850 verlässt sie das Land mit ihrer Mutter und emigrierte in die USA. Nach der Ehe mit einem Arzt, die Ehe blieb kinderlos, bekommt sie aus einer kurzen Beziehung 1876 ihren Sohn Christie.

Jimmy ist erst fünfzehn, als er Martha kennenlernt. Sie ist eine Frau, die mitten im Leben steht, Professorin in Heidelberg. Und so ganz langsam und sehr leise bahnt sich zwischen beiden eine Liebesbeziehung an. Manchmal konnte ich es gar nicht so nachvollziehen, was diese Beziehung so ausmacht. Für Jimmy ist es vielleicht die große Liebe. Für Martha ist sie eventuell doch nur ein Spiel. Und Jimmy hadert mit sich und seinem Leben. Er zieht von Ludwigshafen nach München in eine Wohnung im Olympischen Dorf.

Tipp des Tages

 
Zwischen Welten

Zwischen Welten

von Zeh, Juli/Urban, Simon

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